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Auf einen Blick

IKEA mit enormen Ambitionen beim Thema Gleichstellung: Nicht mehr, nicht weniger

05.03.2020
Am 8. März ist Weltfrauentag. Ein guter Anlass für IKEA zu zeigen, was eine inklusive und gleichberechtigte Arbeitswelt bedeutet. Vielfalt und Inklusion sind wesentliche Bestandteile der Vision und der Werte von IKEA. Zum Weltfrauentag startet der IKEA Konzern eine groß angelegte Kampagne, die 50/50 in den Mittelpunkt stellt.

IKEA arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt aktiv mit einem Gleichberechtigungsplan – inklusive klarer Zielvorgaben und messbarer Faktoren. Ziel dieser Arbeit: 50/50 in allen Bereichen zu verankern – bei den Chancen, bei der Quote und auch bei der Bezahlung. Es geht um die Schaffung einer inklusiven Kultur. Wenn alle Menschen ungeachtet ihres Geschlechts oder gesellschaftlichen Hintergrunds dieselben Möglichkeiten haben, können alle nur gewinnen. Mit dem neuen „Equality Plan“ der Ingka-Gruppe für die Geschäftsjahre 20 bis 22 möchte IKEA nichts weniger als „Weltführer in Sachen Gleichheit“ werden, wie Claudia Anderl-Schmidt, Gleichstellungsbeauftragte bei Human Ressources IKEA Österreich, beschreibt.

„Der Equality Plan ist eine Art ‚call to action’“, so Anderl-Schmidt: „Er ist unser Bekenntnis zu einer klaren und mutigen Haltung bezüglich Gleichstellung und bezieht sich auf MitarbeiterInnen, das geschäftliche Umfeld und die Gesellschaft.“

„Buntes“ Arbeitsumfeld als Magnet

Ein diverses und inklusives Arbeitsumfeld ist für IKEA ein Schlüssel, um gute Mitarbeiter anzuziehen und zu behalten. Mitarbeiter, die sich anerkannt, wertgeschätzt und wahrgenommen fühlen, leisten mehr und sind treuer.

Vielfältige Teams bringen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Zugänge für Problemstellungen mit. Sie treffen bessere Entscheidungen und sind kreativer.

Und auch die Kunden spielen in Sachen Gleichstellung eine Rolle: Sie treffen bewusste Kaufentscheidungen und ziehen Unternehmen vor, denen sie vertrauen, beschreibt Claudia Anderl-Schmidt. Und um die Kundenbasis zu verbreitern ist es wichtig, die Vielfalt der Gesellschaft zu spiegeln.

50/50 auf allen

Ebenen Um die Ziele zu erreichen, nutzt IKEA mehrere Hebel. Das beginnt beim Recruiting, umfasst die Nachfolgeplanung und geht bis zur Schaffung flexibler Arbeitsbedingungen. In Managementreviews wird erfasst, ob die vorgegebenen Ziele erreicht werden oder nicht. Der Action-Plan für die Jahre 20-22 sieht unter anderem vor, auf allen Ebenen und in allen Funktionen, in allen Steuerungsgruppen und in allen Aufsichtsräten ein 50/50 Geschlechterverhältnis zu haben – bei selbstverständlich gleicher Bezahlung. Zugleich soll sich bei den Mitarbeiter die Verteilung der Nationalitäten/Ethnien in der Gesellschaft wiederfinden.

In Österreich ist IKEA auf einem guten Weg, zumindest in Sachen Geschlechtergleichheit: 41 % Managerinnen versus 59 % männliche Manager über alle Führungsebenen bei IKEA Österreich gerechnet. 44 % weibliche Top Manager in den einzelnen Geschäftseinheiten sprechen auch eine deutliche Sprache. Und im üblicherweise überwiegend Männer dominierten Logistikbereich sind die 50/50 bereits erreicht. Erfreulich findet Claudia Anderl-Schmidt übrigens auch, dass im Logistikzentrum Strebersdorf sogar 25 Prozent der MitarbeiterInnen weiblich sind. 

Rahmenbedingungen schaffen

Für Claudia Anderl-Schmidt fängt die Gleichstellung im Kopf an: „Gewisse Jobs passen in den Köpfen der Gesellschaft nicht zu bestimmten Geschlechtern. Hier kann man mit entsprechender Kommunikation und Motivation, aber auch mit der Formulierung und der optischen Aufmachung der Jobinserate recht einfach und gut entgegenwirken.“ Als Beispiel dafür nennt sie die Kampagne, die IKEA auf der Suche nach MitarbeiterInnen für das neue Logistikzentrum in Strebersdorf gefahren hat. Sie richtete sich optisch dezidiert auch an Staplerfahrerinnen.

Es brauche aber definitiv Zielvorgaben: „Eine Quote ist zwar kein Allheilmittel, aber es ist ein Hilfsmittel und hat eine bewusstseinsbildende Funktion“, so die HR Spezialistin. Für Unternehmen bedeute die Erreichung einer solchen 50/50 Quote auch, dass Rahmenbedingungen angepasst werden müssen, dass es unterschiedliche Arbeitsmodelle gibt, dass Flexibilität gelebt wird. 



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

phone: +43 1/69 000-16581
fax: +43 1/69 000-716580
email: barbara.riedl@ingka.ikea.com

Spezielle Bildanfragen sind bitte an IKEA-PR@PRofessional.at zu richten.