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Auf einen Blick

Internationales Treffen in Vösendorf: IKEA Einkäufer feiern 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs

27.05.2019
IKEA war eines der ersten westeuropäischen Unternehmen, die früh im ehemaligen Ostblock aktiv waren. Von Wien aus arbeitete im Jahr 1989 eine 60-köpfige Crew von Einkäufern in den Ländern jenseits des Eisernen Vorhangs. Zum 30-jährigen Jubiläum des Falls der Grenzen trifft sich jetzt eine mehr als 50 Personen umfassende, internationale Truppe von ehemaligen IKEA Purchasern und Produktentwicklern in Vösendorf.

Sie kommen aus Schweden (die überwiegende Mehrheit), Frankreich, Slowenien, Serbien, Tschechien, der Schweiz, Polen oder Österreich, manche aber auch von sehr weit her – etwa aus Kalifornien oder Indonesien. Sie alle haben vor mehr als 30 Jahren die damalige „Brücke in den Osten“ aufgebaut. Einige sind mittlerweile in Pension, andere arbeiten noch für IKEA, wieder andere haben sich als Unternehmer selbstständig gemacht. Jetzt kommen sie nach Vösendorf, um von hier aus mit einem länderübergreifenden Besuchsprogramm an den Fall des Eisernen Vorhangs zu erinnern, der für sie die Arbeit komplett verändert hat. Organisiert wird das Treffen vom ehemaligen Einkaufschef, Günther Watzinger, und vom Vizepräsidenten der Österreichisch Schwedischen Gesellschaft, Lars Hellberg – selbst langjähriger IKEA Geschäftsentwickler für Textil.

Schon lange vor dem Fall des Eisernen Vorhangs hatte IKEA gute Geschäftsbeziehungen in den ehemaligen Ostblock, in manchen Ländern schon damals auch eigene Niederlassungen (z. B. DDR und Polen). Günther Watzinger war als Einkaufschef für die Tschechoslowakei und Österreich ab 1988 der erste Mann einer zuerst in Vösendorf, später in Wiener Neudorf angesiedelten Organisation, die zu Spitzenzeiten mehr als 200 Mitarbeiter hatte. Die Einkäufer, Techniker und Sachbearbeiter – die meisten von ihnen Schweden – bereisten ganz Osteuropa inklusive der Sowjetunion. Watzinger selbst übersiedelte bereits 1990 ins neue Büro in Prag.

Abenteuerliche Reisezeiten

Die Arbeitsbedingungen für das Team waren nicht mit denen von heute vergleichbar. „Wir hatten damals zum Beispiel immer einen warmen Schlafsack im Gepäck“, erzählt Lars Hellberg. „Vor allem in der Ukraine und in Rumänien haben wir oft gefroren. Wir wussten meist auch nicht, ob es morgens im Hotel Wasser geben wird oder nicht. Das war durchaus spannend.“

Spannend war dann auch, wie die Pioniere in Osteuropa den Fall des Eisernen Vorhangs erlebten. Bei ihrem Treffen werden sie daher ein grenzüberschreitendes Programm absolvieren. Start ist am 1. Juni, 9.30 Uhr, beim Hotel Fabrik in Vösendorf. Von dort geht es über Fischamend, Bruck an der Leitha und Kittsee nach Bratislava-Čunovo, ins dortige Danubiana Meulensteen Art Museum. Danach geht es weiter nach Sopron/St. Margarethen zum paneuropäischen Picknick, wo es einen gemeinsamen Fototermin beim Denkmal gibt. Dort in der Nähe hatten der damalige österreichische Außenminister Alois Mock und sein ungarischer Kollege Gyula Horn im Jahr 1989 den Grenzzaun durchgeschnitten und dort hatte die Paneuropa-Bewegung im August 1989 ein Picknick veranstaltet, das als Test für die Reaktion des sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow auf die Grenzöffnung gesehen wurde. Heute steht dort ein Denkmal.

Die Einkäufer feiern den Fall des Eisernen Vorhangs übrigens – nach dem 20- und dem 25-jährigen Jubiläum – schon zum dritten Mal. Aber so groß und so international wie jetzt war die Gruppe noch nie!



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

phone: +43 1/69 000-16581
fax: +43 1/69 000-716580
email: barbara.riedl@ikea.com

Spezielle Bildanfragen sind bitte an IKEA-PR@PRofessional.at zu richten.