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Auf einen Blick

Nähe zum Kunden, Leistbarkeit und Nachhaltigkeit im Fokus: IKEA baut für die Zukunft vor

31.07.2018
Deutlich gesenkte Servicepreise ab September, ein richtungsweisendes Konzept für ein Einrichtungshaus mitten in der Stadt und Baustart für das Logistikzentrum Strebersdorf schon in wenigen Wochen: IKEA Österreich stellt die Weichen für die Zukunft. Landeschefin Viera Juzova nutzte die Presseveranstaltung zum Katalogstart am Dienstagabend auch für einen Rückblick auf das erfolgreich zu Ende gehende Geschäftsjahr.

„Kurz gefasst sind es drei strategische Wege, die wir beschreiten: Wir möchten näher an die Kunden rücken, wir möchten noch leistbarer werden, und wir möchten nachhaltig wachsen und dabei klimapositiv agieren“, so die Country Managerin bei einer Veranstaltung am geplanten Standort am Wiener Westbahnhof. Punkto Nachhaltigkeit hat IKEA Österreich erst Anfang Juli ein neues Projekt ausgerollt, bei dem es darum geht, den Produktlebenszyklus von IKEA zu verlängern. Unter dem Titel „Zweites Leben“ nimmt IKEA alte, nicht mehr benötigte IKEA Möbel zurück und bringt sie in der Fundgrube wieder in Umlauf (mehr dazu hier).

Deutlich günstigere Servicepreise

Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres senkt IKEA Österreich die Preise für Services massiv – ein weiterer Schritt in Richtung Leistbarkeit. Die neuen Servicepreise können sich sehen lassen: Wer künftig ein Paket bis 30 Kilo zugestellt bekommt, zahlt dafür eine Flatrate von € 3,90. Und eine ganze Wohnungseinrichtung kommt um nur € 99,– direkt nach Hause, denn das ist die neue Obergrenze für Lieferungen bei einem Warenwert ab € 1.000,–.

Mit den neuen Servicepreisen trägt IKEA unter anderem einer Entwicklung Rechnung, die – speziell im großstädtischen Bereich – immer deutlicher sichtbar wird: Das Mobilitätsverhalten ändert sich, ebenso wie es das Einkaufsverhalten tut. Das begehrte Möbel ist immer öfter „nur einen Mausklick entfernt“. Services werden wichtiger, nicht nur wegen der wachsenden Zahl der Onlinebestellungen, sondern auch, weil immer weniger Menschen im innerstädtischen Bereich eigene Autos haben.

Baustart für Logistikzentrum Strebersdorf

Schon im September erfolgt der Baustart für das neue IKEA Logistikzentrum Strebersdorf. An der Adresse Scheydgasse/Vohburggasse wird auf einer Fläche von rund 50.000 Quadratmetern ein zweistöckiges Logistikzentrum errichtet, das künftig alle Kundendirektlieferungen abwickeln soll. 

Dabei geht es einerseits um die sogenannte „last mile“ im Großraum Wien, also alle Lieferungen direkt nach Hause. Andererseits erfolgen von Strebersdorf aus künftig alle Paketlieferungen zu Zielen in ganz Österreich. Und es wird einen Pick-up-Point für Kunden geben, von dem sie online bestellte Waren selbst abholen können. 

Im Moment finden erste Vorbereitungsarbeiten statt. Voraussichtlich im September erfolgt der tatsächliche Baustart. Die Eröffnung ist bereits für den Herbst 2019 geplant.

IKEA am Westbahnhof: Interne Freigabe ist erfolgt

Parallel dazu arbeiten die Experten von IKEA Österreich intensiv am Projekt IKEA am Westbahnhof. Dieses soll richtungsweisend für die gesamte IKEA Welt sein und die Standards für die künftige Gestaltung von IKEA Innenstadteinrichtungshäusern setzen (siehe dazu auch hier).

Das besondere am Konzept: Es wird ein Einrichtungshaus sein, in dem es alles gibt, was IKEA ausmacht: Restaurant, Café, Musterzimmer, das gesamte Möbelsortiment zum Anschauen und Ausprobieren und natürlich alle sogenannten Markthallenartikel von Textilien bis Geschirr – aber keine Selbstbedienungshalle. Denn kaufen wird man nur einfach tragbare Produkte können – alles andere wird zu günstigen Preisen und zeitnah geliefert.  

Das Konzept für IKEA am Westbahnhof sieht vor, dass Kunden kein Auto brauchen, sondern zu Fuß, per Fahrrad oder mit den Öffis kommen. Innen wird sich IKEA am Westbahnhof auf sieben Stockwerke (plus ein Kellergeschoß) von jeweils rund 3.000 Quadratmetern erstrecken. Zwei davon sind für sogenannten „mixed use“ reserviert. Was genau das sein wird, steht aber noch nicht fest.

Fix ist hingegen, dass IKEA am Westbahnhof viel Grün in den Bezirk bringen wird. An den Fassadenseiten werden Pflanzen und Bäume für ein ganz spezielles Mikroklima sorgen. Auch die Dachterrasse, die über die Öffnungszeiten hinaus für die Menschen offen sein wird, ist beschattet von viel Grün. 

Die interne Freigabe von IKEA für das Projekt ist Anfang Juli erfolgt, nun geht es in die entsprechenden Behördenverfahren. Wenn alles nach Plan läuft, kann noch 2019 mit den Bauarbeiten begonnen werden, die Eröffnung ist für 2021 geplant. 

Gutes Geschäftsjahr 2018

Der Rückblick auf das zu Ende gehende Geschäftsjahr 2018 (per 31. August) lässt die Country Managerin lächeln: Das Jahr hat mit einer fulminanten 40 Jahre IKEA Österreich Party für die fast 3.000 Mitarbeiter begonnen und dürfte mit einem kräftigen Umsatzplus von mehr als drei Prozent in die finale Runde gehen (im Geschäftsjahr 2017 belief sich der Gesamtumsatz von IKEA Österreich auf € 722,8 Mio. inkl. MwSt).

Dazwischen stoppte IKEA Österreich sein Projekt für einen Standort im Vorarlberger Lustenau (Details siehe hier) und erhöhte die Mindestlöhne und -gehälter aller Mitarbeiter auf € 1.800,– (mehr dazu hier). Der Juli brachte die interne Freigabe für das Projekt IKEA am Westbahnhof. Parallel dazu wurden die fast vier Jahre laufenden Umbauarbeiten abgeschlossen, die dafür sorgen, dass nach Graz und Vösendorf auch die IKEA Einrichtungshäuser in Innsbruck, Wien Nord, Haid, Salzburg und zuletzt Klagenfurt wie neu aussehen.



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

phone: +43 1/69 000-16581
fax: +43 1/69 000-716580
email: barbara.riedl@ikea.com

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