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Auf einen Blick

Neuausrichtung und Fokus auf Metropolregionen: IKEA legt Projekt Lustenau auf Eis

10.04.2018
IKEA Österreich zieht sich von seinem Expansionsprojekt in Vorarlberg zurück. Das wurde soeben in der Aufsichtsratssitzung beschlossen. Der langwierige Etablierungsprozess, die schwer lösbar scheinende Verkehrssituation und nicht zuletzt eine grundlegende Veränderung der Konzernstrategie für etablierte Märkte haben zu der Entscheidung geführt.

„Wir haben in den vergangenen Jahren viel Energie und Geld in die Evaluierung der Entwicklungsmöglichkeiten investiert – etwa in aufwendige Verkehrsuntersuchungen und in Planung und Beurteilung von Lösungsmöglichkeiten durch externe Spezialisten, in interne wie externe Architekten sowie in die Entwicklung eines ganz eigenen, auf den Standort zugeschnittenen, Konzepts. Insgesamt hat aber die Entwicklung zu lange gedauert, ohne dass richtige Fortschritte spürbar waren. Daher die Entscheidung der Aufsichtsgremien“, bedauert Rodolphe De Campos, Property Manager von IKEA Österreich.

„Wir wissen, dass viele Vorarlberger gern einen IKEA in ihrer Nähe gehabt hätten, und wir haben in Lustenau, wie auch in anderen Teilen Vorarlbergs, viel Unterstützung gefunden. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Wir müssen aber auch sagen, dass unser ursprünglicher Plan, vielleicht schon 2018 oder 2019 einen neuen Standort in Lustenau eröffnen zu können, in immer weitere Ferne gerückt ist. Das, aber auch eine grundlegende Richtungsänderung im Konzern hin zu neuen Formaten, hat zu der aktuellen Entscheidung geführt“, so De Campos nach der Aufsichtsratssitzung.

Speziell das scheinbar schwer lösbare Thema des Verkehrs hatte zuletzt zunehmend Kopfzerbrechen bereitet. Dazu komme aber vor allem, so De Campos, die aktuelle Fokussierung im Konzern auf neue Einrichtungshausformate und auf die Metropolregionen etablierter Märkte. Letzteres hat primär mit gesellschaftlichen Trends wie der rasch voranschreitenden Digitalisierung und einem veränderten Konsumverhalten zu tun, die neue Entwicklungen nötig machen.

Konsumverhalten ändert sich

In Österreich hat diese Entwicklung zu einem echten Multichannel-Retailer bereits begonnen. Das Beispiel des IKEA Konzepts am Wiener Westbahnhof – einzigartig in der IKEA Welt – zeigt die Richtung, in die das Unternehmen geht: Dieses neue Format soll komplett anders als jedes bisherige IKEA Einrichtungshaus werden – näher am Kunden, individueller, an Standorten, die auch ohne Auto gut erreichbar sind, und auch gemeinsam mit Partnern aus anderen Bereichen nutzbar.

Die Kunden sollen alles sehen und ausprobieren können und dabei von kompetenten Mitarbeitern unterstützt werden. Gleich mitnehmen können sie aber nur tragbare Artikel, die leicht in der U-Bahn, zu Fuß oder mit dem Rad transportierbar sind; alles andere, so sieht es das Konzept vor, wird vor Ort oder online bestellt und innerhalb kurzer Zeit nach Hause geliefert.

Um das in einem kundenfreundlichen Zeitfenster zu ermöglichen, investiert IKEA in ein zukunftsorientiertes Logistikzentrum in der Hauptstadtregion. Von diesem aus werden künftig alle Direktlieferungen zu den Kunden in ganz Österreich erfolgen. Parallel dazu werden auch andere Konzepte entwickelt, die IKEA näher an die Kunden bringen. Der Hintergrund dafür: Mobilitäts- und Einkaufsverhalten der Kunden ändern sich – dem will IKEA mit seiner Multichannel-Strategie Rechnung tragen.



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

phone: +43 1/69 000-16581
fax: +43 1/69 000-716580
email: barbara.riedl@ikea.com

Spezielle Bildanfragen sind bitte an IKEA-PR@PRofessional.at zu richten.