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Auf einen Blick

40 Jahre IKEA Österreich: BILLY und Inbusschlüssel für die Österreicher

31.08.2017
Am 1. September 1977 öffnete in der Shopping City Süd erstmals ein IKEA Einrichtungshaus in Österreich seine Pforten. Das „unmögliche Möbelhaus“, wie sich IKEA damals nannte, revolutionierte hierzulande das Wohnen.

„Für die vielen Menschen einen besseren Alltag schaffen“ – das ist die Vision von IKEA. Seit 40 Jahren gilt das auch in Österreich. Das Einrichtungsunternehmen aus Schweden hat in dieser Zeit einen guten Teil Österreichs möbliert – und ganz nebenbei die Vorstellungen von Design verändert. Denn IKEA hat bewiesen, dass Design nicht teuer sein muss, dass Design für die vielen Menschen leistbar ist – wenn man es richtig angeht. „Demokratisches Design“ eben.

„Das unmögliche Möbelhaus aus Schweden“

Als im Jahr 1977 die „wackeren Mannen aus dem hohen Norden“ in Österreich einzogen und unter dem Motto „Das unmögliche Möbelhaus aus Schweden“ vor den Toren Wiens ihr neuntes Einrichtungshaus außerhalb Skandinaviens eröffneten, gab es durchaus Zweifel, ob die Österreicher diese Novität annehmen würden. Doch die Schweden eroberten mit einem Elch als Maskottchen die Herzen – und die Wohnungen – der Österreicher im Sturm.

Der Einstand wurde gebührend gefeiert: Als am 1. September 1977 das erste österreichische IKEA Einrichtungshaus öffnete, stürmten die Wiener regelrecht das Haus – viele übernachteten sogar davor, um als Erste das „unmögliche Möbelhaus aus Schweden“ betreten zu können. Die Österreicher waren vom luftigen, freundlichen, skandinavischen Design begeistert. Kein Wunder, dominierten doch bis dato schwere, dunkle Eichenholz-Vollverbauten die heimischen Wohnungen. Dazu kam natürlich, dass die schicken Kiefermöbel viel günstiger als die bisher gewohnte Einrichtung waren.

Möbelrevolution auch in der Ansprache

Die Euphorie hielt nicht nur bei Kunden, sondern auch bei Mitarbeitern Einzug: Diese fühlten sich als Pioniere und große Familie. Improvisation wurde großgeschrieben, war doch das Selbstbedienungskonzept und der nicht aufhörende Kundenstrom für alle etwas völlig Neues. Heute gibt es sieben IKEA Einrichtungshäuser in Österreich – und mehr als 2.800 Mitarbeiter. Dass die Mitarbeiter alle „per Du“ sind, war in den ersten Jahren sicherlich außergewöhnlich. Für IKEA ist das „Du“ Ausdruck von „Miteinander“, von Teamwork, von „gemeinsam Dinge bewegen“. Gleichbehandlung ist selbstverständlich – Vielfalt wird gelebt. Ein Blick auf das Top-Management beweist das: 54 % Frauen, 46 % Männer unter dem dritten weiblichen Country Manager in Folge. Die Österreicher, Franzosen, Griechen, Slowaken, Schweden oder Russen im Team beweisen, dass Vielfalt erfolgreich macht.

Aber zurück zu den Anfängen: Die ausgehenden Siebziger waren genau die richtige Zeit für eine Wende in der bis dato eher konventionellen Einrichtungslandschaft Österreichs. Von der Aufsehen erregenden IKEA Werbung über das neuartige Sortiment bis hin zum damals unbekannten System (IKEA verpackte als erstes Einrichtungshaus die nicht zusammengebauten Möbel in flache und dadurch leicht transportierbare Pakete) veränderte IKEA den Möbelmarkt. Überaus bereitwillig ließen sich die heimischen Konsumenten in eine schöne, neue Einrichtungswelt einführen – mit dem Jahr für Jahr freudig erwarteten IKEA Katalog als Aushängeschild.

Kurzzeitiger City IKEA und Würstelwaggon

Unzählige Aktivitäten trugen zur Bekanntheit und Beliebtheit von IKEA bei. 1979 besuchte sogar das schwedische Königspaar IKEA Vösendorf und ließ sich dort auf einem eigens gezimmerten Elch-Thron fotografieren! 1980 dann eine ungewöhnliche Art der Werbung: Der IKEA Zug, eine Möbelausstellung auf Schienen, trat seine Fahrt durch 43 Städte in neun Bundesländern an. Übrig blieb das erste IKEA „Restaurant“, nämlich der so bezeichnete „Würstel Waggon“.

Kurzzeitig, bedingt durch die Energiekrise, eröffnete IKEA 1980 sogar einen kleinen „City IKEA“ in Wiens Innenstadt, der als eine Art Versandhaus-Anlaufstelle diente. Das Geschäftsjahr 1980 brachte IKEA bereits einen Umsatz von 469 Millionen Schilling ein. Dazu trugen auch ein paar ungewöhnliche Aktionen bei, wie z.B. das Christbaum-Leasing oder die ABEL Bett-Miet-Aktion. 1982 erregte vor allem der „Bettentest“ Aufsehen: Für die während des Testzeitraums gezeugten Kinder übernahm IKEA die Patenschaft.

Königliche Besuche und Gegenstand einer Museumsschau

Das schwedische Königspaar hatte auch bei seinem zweiten Österreichbesuch im Jahr 2007 mit IKEA Kontakt. Denn anlässlich der Schwedenwochen im Wiener MuseumsQuartier besuchte das königliche Paar anno 2007 nicht nur die dortige Ausstellung von IKEA Designklassikern. Königin Silvia ließ es sich nicht nehmen, jenen 31 Kindern zu gratulieren, die zum 30er von IKEA Österreich siegreich aus einem Malwettbewerb rund um ihr Traum-Kinderzimmer hervorgegangen waren. Kein Wunder, schließlich sprach die Königin anderntags über das Recht der Kinder auf Kunst als ein Kinderrecht.

Außergewöhnlich war auch ein anderes Faktum. Das Hofmobiliendepot, Österreichs Möbelmuseum mit honoriger Geschichte, befand IKEA für wert, Gegenstand einer mehrmonatigen Ausstellung zu sein. „Phänomen IKEA“ hieß die Schau, die im Jahr 2010 zu sehen war. „Das Möbelhaus aus Schweden, das seine Kunden duzt und seinen Möbeln Namen gibt, hat wie kein anderes die Lebens- und Wohnverhältnisse der Menschen in Europa in den vergangenen 50 Jahren verändert und geprägt“, hatte Kurator Markus Laumann anlässlich der Ausstellung festgestellt.

Klimaschutz und Millioneninvestitionen

Blick zurück in der Entwicklung von IKEA in Österreich. 1989 kam IKEA FAMILY: Der Stammkundenclub fand auf Anhieb so großen Anklang, dass er kurz nach Gründung bereits 45.000 Mitglieder zählte – heute sind es mehr als 1,3 Millionen. Ebenfalls 1989 war es Zeit für das dritte Einrichtungshaus in Österreich: Ende August wurde es in Graz eröffnet – Gelegenheit für die Steirer, schwedisches Lebensgefühl zu inhalieren. In Oberösterreichs IKEA Niederlassung war der Besucheransturm mittlerweile so angewachsen, dass man sich nach einem größeren Haus umsehen musste. Dieses wurde 1991 in Haid bei Linz gefunden.

Die Expansion ging weiter: 1999 bekamen die Wiener ein zweites IKEA Einrichtungshaus in Kagran, im Jahr darauf die Tiroler eines in Innsbruck. 2003 eröffnet IKEA Österreich sein sechstes Haus, diesmal in Salzburg. 2008 folgte Klagenfurt, 2015 kam mit IKEA Kompakt in Sankt Pölten ein ganz neues, kleines Format, mit dem Fokus auf Beratung und Abholstation, dazu.

Nachhaltigkeit im Fokus

Als IKEA im Jahr 2007 seinen 30er in Österreich feierte, tat das Unternehmen das unter dem Motto „handeln statt reden“. Energie sparen, CO2 Emissionen reduzieren und das Thema Klimaschutz standen auf der Agenda – sichtbar in einer von IKEA und dem WWF Österreich initiierten Kooperation, der WWF Climate Group – heute eine wichtige Unternehmensplattform im Bereich Klimaschutz.

Parallel dazu startete IKEA seinen Weg in Richtung Energieunabhängigkeit. Eines der ersten sichtbaren Ergebnisse dieses Wegs war das 2008 eröffnete siebente IKEA Einrichtungshaus in Österreich: Klagenfurt – mit Geothermieanlage und Ökostrom damals das umweltfreundlichste im ganzen Land. Mittlerweile produzieren sechs riesige Photovoltaikanlagen auf den Dächern österreichischer IKEA Einrichtungshäuser und des Distribution Center so viel erneuerbaren Strom, dass damit – würde er nicht ins öffentliche Netz eingespeist – schon ein ganzes Einrichtungshaus mit Strom versorgt werden könnte.

Die Investitionen, die IKEA in Österreich tätigt, können sich sehen lassen. Allein im vergangenen Geschäftsjahr waren es 71 Millionen Euro. Die nächsten Schritte sind bereits in Planung – unter anderem mit einem innovativen Konzept für ein IKEA Einrichtungshaus mitten in Wien, das gänzlich ohne individuellen Kfz-Verkehr auskommen wird.



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

phone: +43 1/69 000-16581
fax: +43 1/69 000-716580
email: barbara.riedl@ikea.com

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