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Auf einen Blick

Innovationsschub bei Expansion und Projekten: IKEA Österreich erfolgreich auf Wachstumskurs

31.07.2017
Urbanisierung und Digitalisierung – das sind die beiden Schlagworte, die IKEA im Moment am meisten beschäftigen. Denn beide Megatrends verändern sowohl die Art, wie Menschen wohnen, also auch die Art, wie sie einkaufen. „Wir haben uns lange damit beschäftigt und bieten für beide relevante Lösungen an. Das können wir jetzt auch gut zeigen“, sagte IKEA Österreich Country Managerin Viera Juzova, anlässlich der Vorstellung des neuen IKEA Katalogs.

Viera Juzova führt IKEA in Österreich weiter auf Erfolgskurs. Das vergangene Geschäftsjahr 2016 (per 31.8.) war mit einem Umsatzplus von 7,33 % (auf 673,7 Mio. €; inkl. MwSt) das erfolgreichste Jahr der vergangenen Jahre. Trotz dieser hoch liegenden Latte sieht auch für heuer der Trend enorm positiv aus. Viera Juzova rechnet erneut mit einem mehr als 2-prozentigem Wachstum – und das ohne neue Standorte. Damit dürfte IKEA einzigartig auf einem umkämpften Markt sein, wie die aktuellen Marktstudien besagen.

„Wir versuchen, für unsere Kunden relevant zu sein. Das heißt: Wir bieten ihnen Lösungen an, die zu ihrem Lebensstil passen – in Wien ebenso wie in Graz oder Klagenfurt. Wir investieren daher kontinuierlich in unsere Einrichtungshäuser, zuletzt in eine Erweiterung in Innsbruck, einen kompletten Innenumbau in Salzburg oder auch in Haid, und im Moment bekommt Wien Nord gerade einen neuen Eingangsbereich und ein größeres Lager. Dieses Augenmerk auf Kundenbedürfnisse ist für mich eines der Erfolgsrezepte“, begründet Viera Juzova die erneuten Zuwächse. 

Damit das auch in Zukunft so bleibt, setzt IKEA Österreich nicht nur auf Investitionen in die bestehenden Einheiten. Ein verstärktes Augenmerk auf den Onlinehandel, Serviceleistungen wie click&collect etc. und vor allem auch neue Expansionspläne sollen IKEA Österreich nach den Worten seiner Geschäftsführerin auf Erfolgskurs halten. 

Autofreier urbaner Treffpunkt am Westbahnhof

Das innovativste und auch größte Projekt plant IKEA für Wien. Viera Juzova: „Wir möchten am Standort Wien Westbahnhof ein richtungsweisendes Einrichtungshaus bauen, das sich harmonisch in die Umgebung einfügt, zum Treffpunkt für die ganze Nachbarschaft wird und vor allem gänzlich ohne Pkw-Verkehr auskommt. Dieses Konzept ist einzigartig, in der ganzen IKEA Welt gibt es nichts Vergleichbares“, sagt die Geschäftsführerin. Der Standort wurde aufgrund seiner perfekten Anbindung an den öffentlichen Verkehr gewählt. Gleich zwei U-Bahn-Linien führen direkt hin, dazu einige Straßenbahnen sowie lokale Bahnverbindungen Richtung Westen.  

Am Westbahnhof soll deshalb ein IKEA Einrichtungshaus entstehen, in dem man das gesamte Sortiment erleben kann – anschauen, ausprobieren, anfassen, testen – mit marktrelevanten Musterwohnungen und -zimmern und perfekten Lösungen für alle möglichen Wohnsituationen. Man kann planen, schwedisch essen, bummeln – und einkaufen. Mitnehmen wird man aber nur Produkte können, die man problemlos mit der U-Bahn oder dem Fahrrad transportieren kann. Alles andere wird ebenso bequem geliefert. 

Damit das zeitnah geschehen kann, will IKEA parallel zu den Planungen für IKEA am Westbahnhof im 21. Bezirk ein großes Logistikzentrum bauen, von dem aus Kunden im Wiener Raum direkt, schnell und möglichst umweltfreundlich beliefert werden. Im Augenblick evaluieren die Planer gerade, inwieweit die Lieferung mit E-Trucks möglich wäre. Noch sind beide Projekte aber erst in der Planungsphase. Bis die entsprechenden Genehmigungsverfahren – intern wie auch extern – abgeschlossen sind, dauert es noch ein paar Jährchen.  

Trendsetter beim Wohnen 

Seinem Ruf als Trendsetter unter den Einrichtungsunternehmen wird IKEA Österreich heuer auch mit anderen Maßnahmen gerecht, denn Digitalisierung und Urbanisierung verändern die Art, wie Menschen leben, grundlegend. Mit dem neuen „Make Room for Life“-Konzept geht IKEA darauf ein: In fünf der sieben IKEA Einrichtungshäuser in Österreich findet man bereits entsprechende Umsetzungen, wie IKEA Österreich Interior Design Manager Erik-Jan Middelhoven bei der Präsentation des neuen IKEA Katalogs feststellt. 

„Wir kennen die großen Trends und wissen, was sie für die Wohnbedürfnisse und -träume bedeuten. Und wir wissen natürlich, wie die Wohnungen der Österreicher aussehen. Auf dieser Basis haben wir ein komplett neues Wohnzimmerkonzept erarbeitet“, so der Experte: „In den vergangenen Monaten haben unsere insgesamt zwischen 50 und 60 Experten umfassenden Projektteams (Interior Designer, Architekten, Bauingenieure, Visual Merchandiser, Planer, Aufbauspezialisten, Grafikexperten, Zimmerleute und Monteure) wirklich revolutionäre Musterwohnungen geplant und umgesetzt. Was dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen – und reflektiert bis in die kleinsten Details die lokalen Bedürfnisse. In Vösendorf, Wien, Haid, Graz und Klagenfurt kann man das Ergebnis jetzt sehen.“

„Micro Living“ und „Fluid Homes“

Grund für die Umbauten sind die sich rasant verändernden Lebensbedingungen, vor allem in den Städten: „Die zunehmende Urbanisierung bringt es mit sich, dass die Menschen auf kleinerem Raum leben. ‚Micro Living‘ nennt sich das“, sagt der Einrichtungsspezialist. In Österreich liege der Urbanisierungsgrad im Moment bei 67,7 %, mit steigender Tendenz. Wenn man sich ansehe, wie viel allein in Wien gebaut wird, könne man das verstehen, so Middelhoven.

„Früher“, so der Experte, „war es leicht: Ein Wohnzimmer bestand aus Sofa und Fernsehgerät und diente der Entspannung. Ein Schlafzimmer war zum Schlafen da, die Küche zum Kochen. Aber in einer Umgebung, die immer urbaner wird, fließen die Wohnbereiche ineinander. Man kann nicht mehr genau sagen, was ein Wohnzimmer ausmacht, oder was genau ein Schlafzimmer ist. Diese verschwimmenden Grenzen sind mit dem Begriff ‚Fluid Home‘ gut beschrieben.“ IKEA stellt sich darauf ein. Kleinere Räume z. B. verlangen eine Konzentration auf weniger, dafür aber flexiblere Möbel. Sie sollen modular sein, denn Menschen übersiedeln öfter als jemals zuvor – und die Möbel müssen sich den unterschiedlichen Wohnungsgrößen und -grundrissen anpassen können. Und schließlich ist da noch der Megatrend Digitalisierung. Er bringt nicht nur neue Formen der Kommunikation mit Geräten, etwa über Sprachsteuerung. Er hat auch das Mobiltelefon zum wichtigsten Zugang der meisten Menschen zum Internet gemacht – und damit den Fernseher als Zentrum des Wohnzimmers „in Pension geschickt“, weil mittlerweile sehr viele mit ihren eigenen Geräten streamen und surfen – wann und wo sie wollen. „Möbel müssen also bequem sein und diese neue Form von Relaxen unterstützen“, kommt Erik-Jan Middelhoven wieder auf die Aufgabe von IKEA zurück.

 



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

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email: barbara.riedl@ikea.com

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