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Auf einen Blick

Wo das Leben zuhause ist: Der IKEA Katalog wird immer digitaler

31.07.2017
Er ist da, der neue IKEA Katalog. Das Druckwerk, von dem behauptet wird, es erscheine in einer höheren Auflage als die Bibel, ist ein Paradebeispiel für perfektes Teamwork – und eine Experimentierwiese für digitalen Medienkonsum.

Seit 1951 gibt es den IKEA Katalog, seit 2004 auch in digitaler Form. Und in Österreich heuer zum 40. Mal, denn IKEA Österreich wird heuer 40. Heuer ist der IKEA Katalog übrigens so interaktiv und mit so vielen Features versehen wie noch nie. Die Navigation ist deutlich intuitiver und userfreundlicher als bisher. Die digitale Katalogversion des IKEA Katalogs und die IKEA Katalog App (verfügbar ab 21. August) ergänzen den gedruckten Katalog. Sie liefern vertiefende Informationen, viele Filme und bieten die Möglichkeit, Lösungen auszuprobieren oder selbst zu gestalten. Außerdem hat man auch dieses Jahr in der IKEA Katalog App wieder die Möglichkeit, IKEA Möbel als 3D-Modelle bei sich daheim im Raum zu platzieren.

Teamwork von Spezialisten

Die Kreation – jenes Team, das für die Gestaltung und Produktion des IKEA Katalogs verantwortlich ist - sitzt in Älmhult, jener kleinen Stadt im Süden Schwedens, in der IKEA einst gegründet wurde. An der Produktion des Katalogs wirken Jahr für Jahr Hunderte Experten mit: Interior Designer planen die Roomsets, die von Tischlern und Zimmerleuten gebaut werden. Stylisten kümmern sich um das sogenannte Propping – die Bestückung der Räume mit Utensilien, von Textilien bis zu Herdplatten, von Nudeln bis zu Zeitschriften, die immer genau auf den jeweiligen Markt zugeschnitten sein müssen. Fotografen tüfteln am perfekten Bild, Digitalspezialisten basteln an den computergenerierten Bildern. Copywriter beschreiben die jeweiligen Geschichten und das Artwork-Team baut den Katalog schließlich Seite um Seite, Bild für Bild zusammen, bis schließlich das druckfertige Produkt entsteht, das in die einzelnen Länder geschickt wird.

Auch dort gibt es jeweils ein Team, das monatelang am Katalog und an den Spezialbroschüren arbeitet: Sie überprüfen und bearbeiten die Übersetzungen und machen sie beispielsweise ein bisschen „österreichischer“, ergänzen lokale Inhalte und sind vor allem auch für die korrekten Produktinformationen und Preisangaben verantwortlich. In Österreich haben heuer fünf Mitarbeiter rund fünf Monate am Katalog und seinen Begleitern gearbeitet.

Die Bildproduktion für den IKEA Katalog ist ein Mix aus Studiobildern, 3D-Bildern und sogenannten „gemischten Techniken“, bei denen klassische Stills mit 3D-Bildern kombiniert werden. Die Interior Design Lösungen wurden entweder im Studio in Älmhult – übrigens eines der größten Fotostudios Nordeuropas – oder im 3D-Studio gebaut. Die 3D-Technologie hilft IKEA Communications dabei, Bilder in kürzerer Zeit kostenschonender zu produzieren. Ein kleines Beispiel: Da Küchenarmaturen fast überall auf der Welt anders aussehen, nutzt man die 3D-Technologie, statt die Armaturen aus der ganzen Welt nach Schweden zu bringen. Der Großteil des Katalogs wird aber immer noch ganz traditionell im Fotostudio in Älmhult fotografiert.

Facts zum Katalog

Der IKEA Katalog erscheint in 35 Sprachen und insgesamt 72 verschiedenen Versionen. Er hat heuer 324 Seiten exklusive Coverseiten und wird in einer Auflage von 203 Millionen Exemplaren gedruckt. Das Papier für den Katalog kommt von fünf verschiedenen Lieferanten, gedruckt wird bei 31 Druckereien. In Österreich hat der neue IKEA Katalog eine Auflage von fast drei Millionen Exemplaren (ganz genau: 2.976.583 Stück). Die digitale Katalogversion gibt es in 69 Versionen. Drei verschiedene Layouts sind optimiert für Desktop, mobile Geräte und Apple TV.



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

phone: +43 1/69 000-16581
fax: +43 1/69 000-716580
email: barbara.riedl@ikea.com

Spezielle Bildanfragen sind bitte an IKEA-PR@PRofessional.at zu richten.