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Auf einen Blick

Bienenstöcke, Obstbaumwiese, Photovoltaik und jede Menge nachhaltiger Ideen: IKEA Graz ist Vorzeigehaus bei Nachhaltigkeit

01.06.2017
Die Bienenstöcke auf der Streuobstwiese hinter dem IKEA Einrichtungshaus Graz sind ein beliebter Pausenort bei den Mitarbeitern. Sie sind aber auch ein sichtbarer Beitrag gegen das grassierende Bienensterben. Und sie gehören zu jenen Dingen, die IKEA Graz zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Nachhaltigkeit machen. Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni boten der neue Nachhaltigkeitsmanager von IKEA Österreich, Matej Hargas, und die Grazer Einrichtungshauschefin Tanja Buratti einen Einblick in das, was hinter den Fassaden eines IKEA Einrichtungshauses an Arbeit in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz geschieht.

Während die Bienen ein sichtbares Zeichen im Bemühen um Umweltfreundlichkeit sind, bleiben größere Investitionen zumeist verborgen: Eine davon befindet sich seit mittlerweile zwei Jahren auf dem Dach von IKEA Graz. Dort produziert eine 5.700 Quadratmeter große Photovoltaikanlage mit 1.766 Paneelen rund 450 kWp (Kilowatt/Peak) Solarstrom und speist ihn in das steirische Netz ein. „Damit unsere Kunden die großteils unsichtbare Anlage zumindest ein bisschen erleben können, können sie jetzt an einem Monitor mitverfolgen, wie viel Solarstrom wir im Moment gerade produzieren“, weist Tanja Buratti auf ein ganz neues Informationssystem hin.

„Es ist vor allem das Bündel an Maßnahmen, das IKEA Graz zu einem Vorzeigehaus macht“, beschreibt Matej Hargas. Vorbildliche Mülltrennung ist ebenso ein Bestandteil wie umfassende Kundeninformation über nachhaltige Produkte. Darüber hinaus sind die Grazer Mitarbeiter bei dem Thema enorm engagiert. Die 40 Bäume auf der Streuobstwiese haben eigene „Paten“ – insgesamt 27 Mitarbeiter kümmern sich um ihr Wohlergehen und sorgen dafür, dass die Wiese lebt.

Paten für die Bäume, Mitmachen beim Frühjahrsputz

Die Mitarbeiter von IKEA Graz beteiligen sich auch am steiermarkweiten Frühjahrsputz, bei dem es darum geht, die Umgebung sauber zu halten: Erst vor kurzem sind zehn Mitarbeiter ausgerückt und haben die nähere Umgebung des Einrichtungshauses von Müll befreit. 20 große Müllsäcke voll mit Mist aus den Flächen rund um das Einrichtungshaus haben sie diesmal den Mitarbeitern des Magistrats übergeben können.

Die Grazer Umweltgruppe rund um Gerhard Withalm trifft sich in regelmäßigen Abständen und überlegt immer wieder neue Aktivitäten. „Was mich am meisten freut, ist die Tatsache, dass immer wieder neue Mitarbeiter dazustoßen, Interesse zeigen und mitmachen. Und dass das während der bezahlten Arbeitszeit möglich ist. Denn das ist alles andere als selbstverständlich.“

Ambitioniertes Ziel: Energieunabhängig bis 2020

IKEA Graz war das zweite österreichische IKEA Haus mit umweltfreundlicher Stromerzeugung. Mittlerweile gibt es insgesamt sechs beeindruckende Anlagen. „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren in Österreich 17.925 Einzelmodule von Solarpaneelen montiert. Jedes hat eine Größe von 164 x 99 cm. Zusammen ergibt das eine verbaute Dachfläche von 66.700 Quadratmetern – besser kann man sich das vielleicht vorstellen, wenn man weiß, das entspricht zwölf FIFA tauglichen Fußballfeldern“, umreißt Matej Hargas die Dimensionen der Anlagen, in die mehrere Millionen Euro geflossen sind. Die Gesamtleistung der sechs Anlagen liegt bei 4.700 kWp. Damit können schon locker ein paar hundert Einfamilienhäuser mit erneuerbarer Energie versorgt werden – oder ein ganzes IKEA Einrichtungshaus.

„IKEA hat sich ein ambitioniertes globales Ziel gesetzt: Wir wollen bis zum Jahr 2020 komplett energieunabhängig werden. Konkret heißt das, dass wir genauso viel Strom aus erneuerbaren Energien – vor allem Solar und Wind – produzieren wollen, wie wir in allen unseren Einrichtungshäusern, Produktionsstätten und Logistikzentren verbrauchen. In Österreich sind wir mit den Investitionen in diesem Bereich schon einen guten Schritt näher gekommen“, so der IKEA Nachhaltigkeitsmanager.

10 Jahre Partnerschaft mit dem WWF Österreich in der WWF CLIMATE GROUP

Als Initiator und Gründungsmitglied der WWF CLIMATE GROUP arbeitet IKEA Österreich seit mittlerweile zehn Jahren intensiv daran, Energieverbrauch und CO2-Footprint zu reduzieren. Deshalb hat IKEA schon vor vielen Jahren Stromlieferanten gewählt, die ausschließlich erneuerbare Energiequellen nutzen. Aus dem gleichen Grund investiert das Unternehmen in Geothermie, Grundwassernutzung, Pelletsheizungen und eben Photovoltaikanlagen, in deren Errichtung IKEA Österreich bisher ca. 4,4 Millionen Euro investiert hat.

Das Ergebnis all dieser Anstrengungen kann sich sehen lassen: 91,7 Prozent des gesamten Energieaufwandes von IKEA in Österreich stammt aus erneuerbaren Quellen. Auch global ist IKEA auf einem guten Weg. Seit dem Jahr 2009 hat IKEA 2,1 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert. Fast 700.000 Solaranlagen sind mittlerweile auf IKEA Gebäuden in aller Welt – auf Einrichtungshäusern, Logistikzentren und Produktionsanlagen – angebracht. Im Geschäftsjahr 2016 (bis 31.8.) erzeugte IKEA damit so viel Energie, dass damit 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Unternehmen abgedeckt werden können.

Nachhaltigeres Leben daheim vereinfachen und leistbar machen

„Es soll für unsere Kunden noch viel einfacher werden, nachhaltiger zu leben. Und Nachhaltigkeit darf kein Luxus sein, sondern muss leistbar werden“, ist eines der Ziele des neuen IKEA Österreich Nachhaltigkeitsmanagers Matej Hargas. IKEA hat dafür in den vergangenen Jahren auch viel am Sortiment getan. Matej Hargas: „Ein gutes Beispiel sind die LEDs: Wir haben sie einerseits immer weiter technisch verbessert, andererseits immer günstiger gemacht. Und vor allem haben wir unser gesamtes Sortiment ebenso auf diese stromsparende Energie umgestellt wie unsere eigene Beleuchtung.“

Ein anderes Beispiel ist die Baumwolle: Seit September 2015 bezieht IKEA nur mehr Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen. Anders als bei herkömmlicher Produktion wird diese Baumwolle unter Verwendung von weniger Wasser, Pestiziden und Düngemitteln angebaut, und trotzdem bleibt den Baumwollbauern mehr zum Leben.

„Es gibt aber noch andere Bereiche, die kaum bekannt sind“, so Tanja Buratti: „Wir verkaufen ausschließlich MSC- und ASC-zertifizierte Fische und Meeresfrüchte, und alle lokal eingekauften Fleischprodukte – von den Hotdogs bis zu Restaurantangeboten – kommen aus tiergerechter Haltung in Österreich. Darauf sind wir auch sehr stolz.“

Vor allem kommen immer mehr Produkte, deren gesamter Produktlebenszyklus nachhaltig ist – recycelbar, biologisch abbaubar oder aus schnell nachwachsenden natürlichen Rohstoffen wie Bambus oder Lyocell. Damit auch die coolen Kunden Geschmack am Thema Nachhaltigkeit finden, kommt nach unserem neuen Lastenbike schon demnächst ein extrem trendiges neues Produkt ins Sortiment: ein Elektro-Scooter.

Nachhaltigkeitsmanager mit viel Schwung

Viel Schwung hat auch der neue Nachhaltigkeitsmanager von IKEA Österreich gebracht: Der 36-jährige Slowake lebt seit 2000 in Wien und ist in seiner Freizeit begeisterter Läufer. Nach der Matura startete er ein Wirtschaftsstudium, stieg dann aber voll ins Berufsleben ein – unter anderem für McDonalds und H&M. Seit 12 Jahren ist er in unterschiedlichsten Funktionen für IKEA Österreich tätig und kennt das Unternehmen daher wie seine Westentasche. Seit Jänner arbeitet er mit ganzer Kraft an der Implementierung der Strategien in den Bereichen Umwelt und soziale Verantwortung in Österreich. Privat ist Matej glücklicher Vater einer Tochter und sehr Natur verbunden, mit einer besonderen Leidenschaft für die österreichischen Wälder.

Zurück zu den Bienen von IKEA Graz: Betreut werden sie von einem Imker aus dem Grazer Umland. Und weil sich der Honig so großer Beliebtheit erfreut, ist die Zahl der Stöcke dieser Tage von drei auf sechs aufgestockt worden. 150.000 bis 200.000 Ausflüge brauchen die Bienen, um rund 1 Kilo Honig zu sammeln. Im vorigen Jahr sind 10 Kilo Honig zusammengekommen. Er wird im Mitarbeiterrestaurant angeboten, und in kleinen Gläsern an Firmenjubilare verschenkt.



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

phone: +43 1/69 000-16581
fax: +43 1/69 000-716580
email: barbara.riedl@ikea.com

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