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Auf einen Blick

„Familie ist Vielfalt“: IKEA wirbt um Toleranz für unterschiedlichste Lebenskonzepte

16.05.2017
Im Rahmen seiner Diversity Strategie knöpft sich IKEA Österreich nun den nächsten strategischen Arbeitsbereich vor: die Inklusion von Menschen mit unterschiedlichsten sexuellen Orientierungen, kurz: LGBT+ . Das Ziel: eine Arbeitsumgebung schaffen, in der sich jede/r willkommen und respektiert fühlt.

Aus Anlass des „IDAHOT“-Tages am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie, startet IKEA eine interne Bewusstseinskampagne zur Wichtigkeit von Inklusion im Bereich LGBT+. Basis ist die im Jänner von der Konzernspitze verabschiedete LGBT+ Inklusionsstrategie. IKEA arbeitet überdies an einer Richtlinie der Vereinten Nationen für Unternehmen mit, die sich mit Diskriminierung in diesem Bereich befasst. Die Verhaltensregeln aus der Richtlinie sollen im Sommer veröffentlicht werden.

Martina Zirngast, Diversity Managerin von IKEA Österreich: „Wir wollen, dass alle MitarbeiterInnen an ihrem Arbeitsplatz sie selbst sein können. Wir möchten einen inklusiven Arbeitsplatz schaffen, an dem sich Menschen willkommen und respektiert fühlen und Unterstützung und Anerkennung für ihre Einzigartigkeit bekommen.“

Praktische Beispiele

„Als Unternehmen versuchen wir Toleranz und Offenheit in allen Bereichen zu leben. Die Frage ist, ob das allen unseren Mitarbeitern in dieser Deutlichkeit bewusst ist. Daher arbeiten wir intensiv an diesem Thema“, sagt Cornelis Vleugel, Talent Manager von IKEA Österreich. An einem konkreten Beispiel erläutert er, wie das in der Praxis aussieht: „Wenn ein Mitarbeiter für ein Unternehmen in ein anderes Land übersiedelt, kommt die Familie natürlich mit. Wir stellen dabei die Frage: Was ist Familie? Für uns ist das klar: Mutter-Vater-Kind sind ebenso Familie wie ein Alleinerzieher mit seinen Kindern oder ein schwules Paar mit Hund. Und daher sorgen wir dafür, dass jede Form von Familie bei einer Übersiedelung gut landet.“

Cornelis Vleugel selbst ist ein gutes Beispiel dafür: Als sein Partner Erik-Jan Middelhoven als Interior Design Manager von Malaysia nach Österreich geholt wurde, war klar, dass er mitkommt – und dass IKEA für ihn ebenfalls einen passenden Job findet.

Ein anderes Beispiel ist der Umgang miteinander, so Martina Zirngast: „Jeder Einzelne von uns kann andere wissen lassen, dass es nicht okay ist, abwertende Bewertungen oder Späße über Menschen zu machen, die vermeintlich anders sind als man selbst“, sagt die Diversity Beauftragte. „Am besten ist es, offen und neugierig zu sein: für Menschen, die anders sind als man selbst, aber auch für Kommunikationsstile, die nicht die eigenen sind.“

„Inklusion ist die Verantwortung von uns allen bei IKEA“, sagt Sari Brody, Global Diversity und Inclusion Managerin von IKEA. „Wenn wir jeden Tag versuchen, unsere Kollegen und Kolleginnen im Alltag einzubeziehen, mehr neugierig als urteilend im Miteinander zu sein, so können wir wirklich ein Arbeitsumfeld schaffen, an dem sich jeder Mensch für seinen einzigartigen Beitrag wertgeschätzt fühlt.“    

 

LGBT+ steht für Lesben, Schwule, Transgender-Personen sowie Menschen aller sexuellen Orientierungen und aller Geschlechteridentitäten. 



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

phone: +43 1/69 000-16581
fax: +43 1/69 000-716580
email: barbara.riedl@ikea.com

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