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Auf einen Blick

Tatkräftige Hilfe in Notsituationen: IKEA zieht zum Tag der Menschenrechte Bilanz

09.12.2016
Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember zieht IKEA Österreich Bilanz über ein Jahr aktive Flüchtlingshilfe in Österreich. Mit der Ausstattung von knapp 100 Flüchtlingsunterkünften für mehr als 3.800 Menschen, der Finanzierung von Integrationsmaßnahmen für fast 650 Menschen und mit Jobs für Asylberechtigte im eigenen Unternehmen kann sich diese sehen lassen.

„Sich um diejenigen zu kümmern, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat, ist für IKEA ganz normal. Schließlich ist Verantwortung zu übernehmen Teil der IKEA Werte“, umreißt IKEA Österreich Nachhaltigkeitsmanager Matej Hargas die Motivation für das, was IKEA Österreich im vergangenen Jahr in Sachen Flüchtlingshilfe unternommen hat. Mehr als eine halbe Million Euro hat IKEA im November 2015 bereitgestellt, um in Österreich mitzuhelfen, die enorme Welle an Flüchtlingen zu bewältigen. Teil dieses Pakets waren dringend benötigte Unterkünfte, ein anderer, großer Brocken waren Maßnahmen zur Integration.

Refugees@work bei IKEA

Eine dieser Maßnahmen passiert auch im eigenen Bereich: IKEA hat mittlerweile etwa 25 Flüchtlinge als fixe Mitarbeiter aufgenommen – darunter auch Menschen mit ganz besonderen Qualifikationen, etwa Innenarchitekten. Gefunden wurden sie über die Flüchtlingsmesse Chancen:reich von Refugees@work, bei der IKEA im Sommer im Wiener Museumsquartier einen Stand hatte und die von über 3.000 Flüchtlingen besucht wurde.

IKEA Talent Manager Cornelis Vleugel, der den Messeauftritt organisiert hatte: „IKEA ist ein Unternehmen, das sich das Motto ‚we care’ auf seine Fahnen heftet. Deshalb möchten wir auch als Arbeitgeber einen Betrag leisten. Wir bieten den Flüchtlingen, die oft hochinteressante Qualifikationen mitbringen, das, was sie fast schon verloren hatten: einen Job und Arbeitserfahrung.“ Cornelis Vleugel: „Inclusion und Diversity sind fixer Bestandteil in unserem Business Plan. Einerseits, weil wir fest daran glauben, dass Gleichheit ein Menschenrecht ist. Andererseits ist es auch gut für unser Geschäft, weil wir aus dem ganzen Pool aus Talenten schöpfen können. Und Vielfalt schafft klare Wettbewerbsvorteile.”

200.000 € für Integrationsmaßnahmen

Rund 89.000 Frauen, Männer und Kinder suchten im vergangenen Jahr nach Angaben der Caritas, dem wichtigsten strategischen Partner von IKEA Österreich in Sachen Hilfe in der Nachbarschaft, in Österreich um Asyl an. Integrationsmaßnahmen erleichtern diesen Flüchtlingen den gesellschaftlichen Einstieg. Vordringlich ist das Erlernen der Sprache. Da aber auch viele der Qualifikationen und Fähigkeiten von Flüchtlingen in Österreich nicht anerkannt werden, muss viel Energie in Bildungsmaßnahmen gesteckt werden, um potenzielle Lücken zwischen dem österreichischen Bildungssystem und dem des Herkunftslandes der Geflüchteten zu schließen.

IKEA hat aus diesem Grund 200.000 Euro für die Caritas Österreich bereitgestellt, damit diese einerseits auf die Vorkenntnisse der AsylwerberInnen und Asylberechtigte zugeschnittene Deutschkurse in den Caritas Diözesen Graz-Seckau, Linz und St. Pölten anbieten kann. Von diesen Sprachkursen profitierten rund 550 Personen. Andererseits ermöglicht diese Maßnahme die Umsetzung weitreichender Bildungsprogramme der Caritas für Flüchtlinge in Österreich. Die in den Diözesen Innsbruck, Salzburg, St. Pölten und Wien abgehaltenen Bildungsberatungen und -programme erreichen rund weitere 100 Personen. Beide Maßnahmen haben die schnelle Integration geflüchteter Menschen in Österreich zum Ziel und sollen ihnen dadurch einen guten Start in die österreichische Gesellschaft ermöglichen.

Unterkünfte für Transitflüchtlinge, Asylwerber und erste Wohnungen

In erster Linie hat IKEA aber mit dem geholfen, was das Unternehmen am besten kann: mit Einrichtung für Notschlafstellen, Transitunterkünfte, Flüchtlingshäuser und erste Wohnungen für Familien. Mehr als 300.000 Euro hat IKEA Österreich dafür ausgegeben – den Einsatz der Einrichtungshäuser in den einzelnen Bundesländern nicht mitgerechnet.

Hauptpartner war dabei einmal mehr die Caritas, die in ganz Österreich vertreten ist. Sie bot Notunterkünfte an, in denen sich Transitflüchtlinge sicher fühlen und ausruhen konnten. IKEA half mit Decken, Betten, Matratzen, aber auch mit Küchenutensilien, die Unterkünfte schnell dem deutlich gestiegenen Bedarf anzupassen. Daneben wurde Wohnraum für Flüchtlingsfamilien und minderjährige Flüchtlinge einigermaßen wohnlich gestaltet. Vor allem bei den Wohngemeinschaften für Flüchtlinge, sogenannte Grundversorgungsquartiere, hat IKEA mit angepackt: Mehr als 1.100 solcher Quartiersplätze in bestehenden Unterkünften wurden möbliert und ausgestattet. Davon profitierten im vergangenen Jahr rund 2.050 Personen, die in Österreich um Asyl ansuchten. Außerdem wurden knapp 50 Quartiere für Flüchtlingsfamilien, Erwachsene und unbegleitete Minderjährige mit Betten, Kästen sowie Gemeinschaftsküchen von IKEA ausgestattet. Weitere 50 Einrichtungen in ganz Österreich erhielten Tische, Regale und Sitzgelegenheiten. Diese Einrichtungen werden unter anderem für Beratungs- und Therapiegespräche, Austauschtreffen sowie für Deutschkurse genutzt.

„Wir glauben, dass wir damit wirklich geholfen haben. In jedem Fall passt das zu unserem Anspruch, den Menschen zu helfen, die es am dringendsten brauchen. Das ist uns, wie wir von unserem Partner Caritas hören, ganz gut gelungen“, freut sich IKEA Projektkoordinatorin Johanna Perle.



Barbara Riedl
Public Relations IKEA Österreich

IKEA Austria GmbH
Südring
2334 Vösendorf

phone: +43 1/69 000-16581
fax: +43 1/69 000-716580
email: barbara.riedl@ikea.com

Spezielle Bildanfragen sind bitte an IKEA-PR@PRofessional.at zu richten.